Fit durch Geocaching – Die moderne Schnitzeljagd für Klein und Groß

Geocaching ist die moderne Schnitzeljagd von heute. Viele Leute mögen diese Aktivität, da man draußen in der Natur unterwegs ist, aber gleichzeitig ein konkretes Ziel in Form des „Schatzes“ am Ende des Caches verfolgt. Aus diesem Grund erfreut sich Geocaching immer größerer Beliebtheit. Aber was ist Geocaching überhaupt genau und wie kann man damit abnehmen? Diese und viele andere Fragen rund um die GPS-gestützte Schnitzeljagd sollen in diesem Blog-Beitrag geklärt werden.

Was ist Geocaching genau?gps-473888_1920

Geocaching ist im Grunde genommen nichts anderes als die typische Schnitzeljagd von damals. Der Geocacher läuft von Station zu Station und muss dabei verschiedene Rätsel lösen oder spezielle Hinweise finden, um die Suche fortzusetzen. In der Regel erhält man durch das Lösen eines Rätsels neue Koordinaten, welche in das GPS-Gerät eingegeben werden können. So gelangt man zum nächsten Ort und der Prozess wiederholt sich.

Solche Routen, bestehend aus mehreren Koordinaten, werden Multi-Caches genannt. Man weiß also nicht von Anfang an, bei welchen Koordinaten sich der Schatz befindet, sondern muss sich diese Koordinaten erst erarbeiten.

Es funktioniert also im Grund genommen genau so wie die Schnitzeljagd, die man früher als Kind vielleicht schon einmal gemacht hat. Der einzige Unterschied ist nur, dass man sich nicht so sehr auf sein Schritt-Maß verlassen muss, sondern die neuen Rätsel und Aufgaben per GPS-Gerät aufsucht.

Warum eignet Geocaching sich zum Abnehmen?

Geocaching ist eine super Möglichkeit, um unbewusst große Strecken zurückzulegen. Denn vielen Menschen ist einfaches Joggen oder stupides Krafttraining zu langweilig. Man hat kein wirkliches Ziel vor Augen und trainiert lediglich um des Trainings Willen. Natürlich ist Sport und Bewegung an sich eine tolle Sache, aber viele Leute haben eben Probleme damit, sich dafür aufzuraffen.

Und genau hier kommt Geocaching ins Spiel: Geocaching hat den netten Nebeneffekt, dass man sich während der ganzen Suche extrem viel bewegt und eine große Strecke zurücklegt, ohne dass man dies wirklich mitbekommt. Denn an sich geht es ja darum, den Schatz zu finden und den Cach damit zu bewältigen. Um den Schatz allerdings zu finden muss man in der Regel mehrere Kilometer zurücklegen.

Der große Vorteil ist, dass diese Strecke in viele kleine Etappen eingeteilt ist, wodurch das große Ganze in den Hintergrund rückt. Man hat immer nur den nächsten Punkt bzw. das nächste Rätsel vor Augen und kann sich so Stück für Stück vorarbeiten.

GPS Gerät fürs Geocaching

Wer nun auf der Suche nach einem GPS-Gerät für das Geocaching ist, sollte vor allem darauf achten, dass das Gerät wasserdicht und robust ist aber auch einen guten GPS-Empfang hat. Dies sind im Endeffekt die beiden wichtigsten Faktoren. Denn auf umfangreiche Karten oder ähnliches kann man in der Regel verzichten, da man die einzelnen Stationen ja ohnehin nach Koordinaten und nicht nach Karte abläuft. Und die Möglichkeit, einfache Koordinaten einzugeben sollte wirklich jedes GPS-Gerät besitzen.

Es kommt natürlich darauf an, ob das Gerät noch für andere Outdoor-Aktivitäten genutzt werden soll. Für das reine Geocaching reicht es allerdings aus, auf guten GPS-Empfang und eine hohe Robustheit zu setzen.

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Vorbereitung fürs Geocaching

Was muss man aber nun konkret tun, um mit dem Geocaching beginnen zu können? Zuerst einmal solltest du dir eine passende Internet Datenbank heraussuchen, auf der die Caches gespeichert sind. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Webseiten für Geocaching, die größte ist allerdings www.geocaching.com .

Dort kannst du deinen Standort eingeben und bekommst eine Vielzahl an verschiedenen Caches, die sich in deiner Nähe befinden. Natürlich unterschiedet sich die Anzahl an möglichen Caches, je nachdem, wo du wohnst.

Wer übrigens glaubt, dass man Geocaching nur in der freien Natur betreiben kann, der irrt sich. Denn der Trend geht immer mehr zum Großstadt-Cachen, weshalb es gerade auch in Städten sehr viele Caches zu finden gibt. Dort bahnt man sich seinen Weg dann durch die Innenstädte statt durch Wiesen oder Wälder. Im Endeffekt ist es aber genau das gleiche und man muss sich seinen Weg von Station zu Station bahnen.

Smartphone oder GPS-Gerätgeocaching-540336_1280

Wer Geocachen einmal ausprobieren möchte, der muss sich nicht zwingend direkt ein GPS-Gerät zulegen. Denn heutzutage verfügen die allermeisten Smartphones über einen GPS-Empfänger und bieten damit auch die Möglichkeit zum Geocachen.

Dafür werden viele verschiedene Apps angeboten, welche die passenden Caches direkt mitbringen. Einige davon sind kostenpflichtig, oftmals gibt es aber auch die Möglichkeit, die App mit begrenzten Funktionen kostenlos zu testen.

Wer das Geocaching erst einmal ausprobieren möchte, für den ist das Smartphone bestimmt eine gute Alternative zum GPS-Gerät. Sollten sie sich allerdings ein wenig intensiver mit der Thematik auseinander setzen wollen, so führt in der Regel kein Weg am GPS-Gerät vorbei. Denn auch wenn ein Smartphone einen GPS-Empfänger verbaut hat, ist dieser in der Regel doch recht ungenau. Ein GPS-Gerät ist natürlich genau für solche Anwendungen entwickelt worden und kann ihre Position dementsprechend viel genauer orten. Und da du ja entsprechende Hinweise an den jeweiligen Orten suchen musst, ist die Genauigkeit der Positionsermittlung gar nicht mal so unwichtig.

Ein weiter Grund ist die Robustheit eines GPS-Gerätes. Denn während des Cachens kann es natürlich auch mal anfangen zu regnen, bzw. das Gerät kann einem aus der Hand fallen. Viele Smartphones sind zwar sehr leistungsstark, dafür aber sehr zerbrechlich. Außerdem geht der Akku eines Smartphones beim Geocachen sehr schnell in die Knie.

Insgesamt eignet sich das Smartphone also für die Geocaching-Anfänge durchaus gut, wer allerdings ein wenig öfters cachen möchte, der sollte definitiv zum GPS-Gerät greifen.

Geocaching mit Kindern

Ein weiterer Vorteil von Geocaching ist, dass man es problemlos mit mehreren Leuten oder auch mit Kindern machen kann. Es eignet sich also hervorragend als Familien-Ausflug für einen ,sonst langweiligen, Sonntag-Nachmittag. Besonders die Kinder sind in der Regel Feuer und Flamme wenn es um die Thematik Geocaching geht.

Neben der Tatsache, dass du somit eine Menge Spaß mit deinen Kindern haben kannst, wird gleichzeitig auch noch der Entdecker-Geist und die Bereitschaft, sich in der Natur aufzuhalten, gefördert. Natürlich verlieren die Kinder mit steigendem Alter oftmals das Interesse, mit den Eltern auf Schatzsuche zu gehen, dennoch bleibt die positive Erinnerung an die gefundenen Schätze und die Verbundenheit zur Natur.

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